Dieser Nacktlauf kostete Franzosen EM-Gold

Bild: AP

Nur kurz konnte sich Mahiedine Mekhissi-Benabbad am Donnerstag bei der Leichtathletik-EM in Zürich über seine Goldmedaille im Hindernislauf freuen. Der Franzose wurde nachträglich disqualifiziert, weil er sich schon vor der Ziellinie seines Leiberls entledigte.

Mekhissi-Benabbad dominierte den Lauf über 3.000 Meter. In der letzten Runde war der Vorsprung des zweifachen Europameisters und zweifachen Olympia-Silbernen bereits so groß, dass er in der letzten Kurve zum Jubeln begann. In Fußballermanier zog er sich sein Trikot aus, nahm es in den Mund, sprang über die letzte Hürde und lief jubelnd über die Ziellinie.

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, da der spanische Verband Protest einlegte und Recht bekam. Mekhissi-Benabbad wurde die Goldmedaille aberkannt, da die Regeln besagen, dass ein Athlet während des gesamten Rennens ein Trikot tragen und die Startnummer sichtbar sein muss. Ein Gegenprotest scheiterte. Der Franzose Yoann Kowal "erbte" die Goldmedaille und Spaniens Angel Mullera durfte sich statt "Blech" Bronze abholen.

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