Dass ein bewaffneter Überfall auch nach hinten losgehen kann, bekam nun ein Gauner in der US-Metropole Chicago am eigenen Leib zu spüren. Er suchte sich schlichtweg das falsche Opfer.
Kurz vor Mitternacht ging Anthony Miranda (24) auf ein parkendes Auto zu, richtet seine Pistole auf den darin sitzenden Lenker und fordert ihn auf, Geldbörse und Wertsachen rauszurücken. Das 33-jährige Opfer zeigt sich kooperativ, händigt alles aus. Doch dann wird Miranda gierig und zwingt den Mann aus dem Auto auszusteigen - ein folgenschwerer Fehler.
Denn, was der Dieb zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, bei dem Autofahrer handelt es sich um einen professionellen Kampfsportler. Der 33-Jährige schnappt nach dem Arm mit der Schusswaffe, es kommt zu einem Gerangel.
Schuss ins BeinPlötzlich löst sich ein Schuss, Miranda schießt sich selbst in den Fuß. Der Kampfsportler nutzt den Vorteil und "übt" an dem 24-jährigen Räuber. Das Ergebnis der Auseinandersetzung zeigt das offizielle Polizei-Bild (oben).