Achtung, Österreich!

Dieser Spanier ist gefährlicher als Lamine Yamal

Spanien hat große Namen in seinen Reihen. Einer der weniger bekannten Stars könnte für Österreich aber zum größten Problem werden.
Sport Heute
02.07.2026, 13:11
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Wenn Österreich am Donnerstag im WM-Sechzehntelfinale auf Spanien trifft, richten sich alle Augen auf Lamine Yamal. Dabei lauert die viel größere Gefahr im Sturmzentrum. Denn dort spielt Mikel Oyarzabal – und der ein Spezialist für die "großen" Spiele.

Der Angreifer schoss die "Furia Roja" zum EM-Titel, hat eine unglaubliche Statistik in K.o.-Duellen – und stellt sogar Legenden wie David Villa, Raúl und sogar Emilio Butragueño in den Schatten.

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Der 29-Jährige von Real Sociedad ist vielleicht nicht Spaniens schillerndster Name, seine Zahlen sprechen aber eine deutliche Sprache – und die machen ihn zum gefährlichsten spanischen Angreifer. Kein spanischer Stürmer hat in K.o.-Spielen bei Welt- oder Europameisterschaften mehr Tore erzielt als Oyarzabal.

Sein beeindruckendster Lauf: Oyarzabal stand bislang in sechs Finals seiner Karriere – und traf in jedem einzelnen. 2024 schoss er Spanien gegen England zum Europameister-Titel. Ebenso traf er im Olympiafinale 2021, sowie in den spanischen Cup-Endspielen 2020 und 2026.

WM-Premiere gegen Österreich

Doch damit nicht genug: Bei der EM 2021 netzte Oyarzabal im Achtelfinale gegen Kroatien. Und auch in der Nations League bewies er Nervenstärke und erzielte vier Treffer in Entscheidungsspielen – darunter auch in den verlorenen Endspielen gegen Portugal und Frankreich. Gegen Österreich bestreitet er nun sein erstes K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft – zuvor traf er in der Gruppenphase bereits doppelt.

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Einer im ÖFB-Team weiß bereits, wie gefährlich Oyarzabal sein kann. Torhüter Alexander Schlager musste sich in der Champions-League-Gruppenphase gegen Real Sociedad geschlagen geben. Beim 2:0-Erfolg der Basken traf auch Oyarzabal.

Der Stürmer ist seinem Jugendverein Real Sociedad bis heute treu geblieben und lehnte dafür sogar lukrative Wechselangebote ab. Für Schlagzeilen sorgt der Linksfuß aber auch abseits des Rasens: Mit Schuhgröße 47 trägt er außergewöhnlich große Fußballschuhe und wird deshalb auch "Mr. Bigfoot" genannt.

Kurios: Ausgerechnet bei dieser WM lieferte Oyarzabal auch eine rekordverdächtige Statistik. Im Auftaktspiel gegen Kap Verde war er laut Datenerfassung der erste Spieler seit 1966, der in den ersten 30 Minuten eines WM-Spiels keinen einzigen Ballkontakt hatte

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