Dieses EU-Land verbietet nun nicht notwendige Reisen

Immer mehr Länder verschärfen aus Angst vor einer rasanten Ausbreitung der Corona-Mutation B.1.1.7 die Maßnamhmen zur Eindämmung der Pandemie
Immer mehr Länder verschärfen aus Angst vor einer rasanten Ausbreitung der Corona-Mutation B.1.1.7 die Maßnamhmen zur Eindämmung der PandemieTim Ireland Xinhua / Eyevine / picturedesk.com
Wegen der Gefahr durch die Corona-Mutation verschärfen immer mehr Länder die Maßnahmen. Nun verhängt Belgien sogar ein "Reiseverbot".

Immer mehr Länder verschärfen aus Angst vor einer rasanten Ausbreitung der Corona-Mutation B.1.1.7 die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Zuletzt verlängerte und verschärfte neben Österreich auch Deutschland den Lockdown. In Spanien wurde in gewissen Regionen ein "Sprechverbot" in den Öffis verhängt. Die Niederlande beschlossen erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg eine nächtliche Ausgangssperre. Nun schärft auch Belgien nach.

Im Kampf gegen die Mutationen verbietet Belgien jegliche nicht zwingend notwendigen Reisen. Laut belgischen Medienberichten soll das Verbot vorerst bis Anfang März gelten. Berichtet wurde darüber am Freitag, unmittelbar nach Beratungen von Vertretern des Landes und der Regionen. Mit dem Reiseverbot soll vor allem verhindert werden, dass die Neuinfektionszahlen nach den Karnevalsferien dramatisch in die Höhe schnellen.

 Das Verbot umfasst beispielsweise Urlaubsreisen und Freizeitausflüge. Warenverkehr sowie Grenzpendler sollen nicht eingeschränkt werden, heißt es. Jedoch soll es auch Ausnahmen geben.

EU-Staats- und -Regierungschefs für Reiseverbot

Die Mutation breitet sich europaweit immer weiter aus. Wegen der Gefahr durch die Mutanten hatten sich daher die EU-Staats- und -Regierungschefs bereits am Donnerstag darauf geeinigt, nicht notwendige Reisen weitgehend auszubremsen, um eine weitere Ausbreitung zu einzudämmen. Belgien geht mit der "Verbots"-Entscheidung einen Schritt weiter. 

Schon am Mittwoch erläuterte Ministerpräsident Alexander De Croo nämlich, dass man auch bisher dringend von allen vermeidbaren Reisen abgeraten habe, trotzdem aber viele Menschen über Weihnachten das Land verlassen hätten. Nun also das Verbot.

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