"Dieter ist ..." – Gottschalk teilt gegen Bohlen aus

Thomas Gottschalk saß 2012 mit Michelle Huniker und Dieter Bohlen in der "Supertalent"-Jury. Zum Show-Aus seines einstigen Kollegen hat die "Wetten, dass...?"-Legende eine ganz eigene Meinung.
Thomas Gottschalk saß 2012 mit Michelle Huniker und Dieter Bohlen in der "Supertalent"-Jury. Zum Show-Aus seines einstigen Kollegen hat die "Wetten, dass...?"-Legende eine ganz eigene Meinung.
dpa / picturedesk.com
Dieter Bohlens überraschendes RTL-Aus sorgt für ein Beben in der Showbranche. Auch Kollege Thomas Gottschalk teilt gegen den Ex-DSDS-Chefjuror aus.

Knapp 20 Jahre lang hatte Dieter Bohlen (67) hinterm Jurypult von "Deutschland sucht den Superstar" das Sagen. Auch bei der Suche nach dem "Supertalent"  kam man seit 2007 nicht mehr ohne Bohlens markige Sprüche aus. Doch seit letzter Woche ist die Zusammenarbeit zwischen dem Musikproduzenten und TV-Sender RTL Geschichte. Der Pop-Titan nimmt nach der aktuellen DSDS-Staffel seinen Hut – allerdings nicht ganz freiwillig.

Denn anders als in den vergangenen Jahren sei sein Vertrag mit RTL für die beiden Quotenhits einfach ausgelaufen und nicht mehr verlängert worden, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Zwar bedankt man sich in einem Statement für Bohlens "Einsatz" während der letzten Jahre, konkrete Hintergründe werden aber nicht genannt. Auch Bohlen selbst schweigt bis jetzt. Im Gegenteil zu Thomas Gottschalk (70), für den der Exit seines Entertainer-Kollegen gar nicht so überraschend kommt.

Gottschalk über seine Zeit mit Bohlen

"Dieter ist, wie er ist", erinnert er sich im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung an seine Zeit mit Bohlen, mit dem er auch 2012 zusammen in der "Supertalent"-Jury saß. "Von Zuspiel hat er noch nichts gehört, die Tore schießt er oder keiner." Trotzdem sei Bohlen "immer in der Champions League unterwegs", betont Gottschalk und respektiert seinen ehemaligen Kollegen. "Man kann über Dieter sagen, was man will: Mit Popmusik kennt er sich aus", hält er anerkennend fest, schießt dafür aber gleich gegen beide RTL-Castingshows.

"Seine Kommentare bei DSDS waren nicht immer fair, aber meistens besser als das, was da gesanglich geboten wurde", so Gottschalk. "Bei 'Supertalent' hab ich eine Runde mitgemacht, weil ich nur das US-Original kannte", erzählt er und ätzt: "Ich hätte mir die deutsche Version vielleicht zuerst einmal anschauen sollen, bevor ich zugesagt habe."

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