Berühmter Tennis-Schiri wegen Interview gefeuert

Damian Steiner wird nie wieder ein Tennis-Spiel auf der ATP-Tour leiten. Vor den US Open wurde er entlassen – weil er Interviews gab.
Der Argentinier leitete im Juli noch das Wimbledon-Finale zwischen Novak Djokovic und Roger Federer. Beim längsten Endspiel in der Geschichte des Rasen-Turniers – bei dem am Ende der "Djoker" triumphierte – war die Leistung des Referees souverän.

Dennoch wurde er am 15. August von der ATP entlassen. Begründung: Er gab nicht genehmigte Interviews. Die Richtlinien der Tennis-Gewerkschaft sind in dieser Hinsicht streng. "Steiners Interviews waren ein direkter Verstoß gegen die geltenden Standards, wonach Offizielle im Interesse der Unparteilichkeit nicht über Matches, einzelne Spieler oder Regeln sprechen dürfen", erklärt die ATP.

Der Schiedsrichter soll in einem Gespräch mit der Tennis-Plattform "3iguales" darüber geredet haben, ob die Benutzung von Handtüchern zwischen den Ballwechseln eingeschränkt werden soll oder Spieler offiziell während dem Match von ihren Trainer gecoacht werden dürfen. Das kostete ihm vor den US Open den Job. (red)

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