Djuricin: "Ich hätte mir einen Hoeneß gewünscht"

Goran Djuricin wurde Ende September als Rapid-Trainer gefeuert. "Es war eine Erleichterung", gesteht der 44-Jährige, der sich mehr Rückhalt gewünscht hätte.
67 Spiele stand Goran Djuricin an der grün-weißen Seitenlinie. Beachtlicher Punkteschnitt: 1,73. Am 29. September endete die Ära des Wieners – nach einem 0:2 gegen Schlusslicht St. Pölten.

Ein Teil der Rapid-Fans hatte das Aus des Trainers bereits wochenlang gefordert. Am Ende mit Erfolg. Auf "ServusTV" nahm Djuricin zu seiner Entlassung Stellung.

"Wenn man scheitert, ist es nie angenehm. Die Trennung war ein komisches Gefühl. Ein bisschen Trauer, ein bisschen Herzschmerz – aber auch Erleichterung", gesteht Djuricin.

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"Habe Druck weitergegeben



Die Anfeindungen der eigenen Fans hat der Wiener freilich nicht vergessen. "Viele Sachen waren unter der Gürtellinie." Hätte er sich mehr Rückendeckung vom Klub erhofft? "Oft hätte ich mir einen Hoeneß oder Rummenigge gewünscht, die für mich sprechen", gesteht "Gogo".

Die Trennung kann er im Rückspiegel betrachtet nachvollziehen. "Die Mannschaft konnte nicht mehr frei aufspielen, das hat mir ein Spieler bestätigt. Sie waren sehr nervös. Ich habe den Druck, der auf mir gelastet hat, ungewollt weitergegeben." (red)

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