Doch kein Rekordtransfer! Bruno von Leipzig gekauft

Bild: GEPA pictures/ Mario Kneisl
Mit einer kolportierten Summe von neun Millionen Euro ist Salzburgs belgischer Neuzugang Massimo Bruno als teuerster Kauf der österreichischen Fußball-Bundesliga bezeichnet worden. Das stimmt nicht ganz. Wie aus der Transferliste der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vom Mittwoch hervorgeht, wurde der 20-Jährige von RasenBallsport Leipzig erworben und dann an den österreichischen Meister verliehen.
Mit einer kolportierten Summe von neun Millionen Euro ist Salzburgs belgischer Neuzugang Massimo Bruno als teuerster Kauf der österreichischen Fußball-Bundesliga bezeichnet worden. Das stimmt so nicht. Wie aus der Transferliste der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vom Mittwoch hervorgeht, wurde der 20-Jährige von RasenBallsport Leipzig erworben und dann an den österreichischen Meister verliehen. Die Ablöse betrug nur fünf Millionen!

Damit hat das System kaufen, verleihen, tauschen zwischen dem deutschen Zweitliga-Aufsteiger und dem österreichischen Partnerclub, mit dem der für Leipzig und Salzburg in Personalunion verantwortliche Sportdirektor Ralf Rangnick Toptalente zu Red Bull bringt, ein weiteres Mal stattgefunden. Das Transfermodell "Leipzig kauft, Salzburg setzt ein" sorgte schon einmal vor einigen Wochen im Fall von Österreichs Jungstar von Rapid Wien für Aufregung.

Den sechsfachen ÖFB-Teamspieler wollte Rangnick unbedingt für Salzburg verpflichten. Weil Sabitzer eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel ins Ausland besaß, nahm er den Umweg über Leipzig. Sportanwalt Christian Flick sprach damals von "schiefer Optik" und konstatierte die "Missachtung" von Compliance-Regeln.

Nur fünf Millionen Ablöse

Der "Bullen"-Sportdirektor Ralf Rangnick dementierte nun die Höhe der zuerst kolportierten Ablösesumme von neun Millionen Euro. Das belgische Talent hat lediglich etwas mehr als die Hälfte gekostet. Dazu kommen allerdings noch Bonuszahlungen, deren Höhe sich nach dem Erreichten richtet. "Die Ablösesumme beläuft sich auf fünf Millionen plus die entsprechenden extrem erfolgsabhängigen Bonuszahlungen beim Erreichen der jeweiligen Ziele", teilte er mit.

U21-Teamspieler Bruno hatte bereits bei seiner Vorstellung in Österreich betont: "Mit Anderlecht konnte ich ja schon in der Champions League spielen, dasselbe mit meinem neuen Club zu erreichen, ist ein großes Ziel. Und auch die Perspektiven, die über RB Leipzig bestehen, sind für mich außerordentlich spannend."
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