Doch keine Qualifying-Rennen in der Formel 1

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Die Qualifying-Revolution in der Formel 1 ist gescheitert. In der Saison 2020 wird es keine Qualifikations-Rennen am Samstag geben.
Die Teamchefs haben die Ampel auf Rot gestellt. Bei einem Treffen der Teamverantwortlichen mit Vertretern des Automobil-Weltverbandes (FIA) und dem Formel-1-Vermarkter Libery Media konnten sich die Teamchefs am Mittwoch in Paris nicht auf ein neues Qualifikations-Format einigen, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Demnach wurde eine Einigung deutlich verpasst. Für die Änderung des Qualifying-Formats in der kommenden Formel-1-Saison hätten alle Teams zustimmen müssen. Das war von Anfang an unwahrscheinlich gewesen. Die Teams fürchten mehr Crashes und damit längere Reparaturen an den Boliden. Außerdem hätte auch das geltende Reifen-Reglement geändert werden müssen. Damit bleibt der Qualifying-Modus unverändert.

Der Plan hätte vorgesehen, an drei Grand-Prix-Wochenenden (Frankreich, Belgien, Russland) das klassische Samstags-Qualifying durch ein Sprint-Rennen zu ersetzen. Dabei wären die Formel-1-Boliden in umgekehrter Reihenfolge des WM-Stands gestartet. Das Ergebnis des Qualifying-Rennens hätte die Startaufstellung ergeben.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Im kommenden Jahr könnte nun ein neuer Anlauf unternommen werden. Dann wird das gesamte Formel-1-Regelwerk umfassend geändert. Doch auch hier gibt es noch keine Einigung. Bis 31. Oktober sollen die neuen Regeln dann von der FIA und Vermarkter Libery Media präsentiert werden. Notfalls auch ohne Zustimmung der Teams.

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