Domenicali als Ferrari-Teamchef zurückgetreten

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Am Montag gab der Formel-1-Rennstall Ferrari bekannt, dass Teamchef Stefano Domenicali von seinem Posten zurückgetreten ist. Nach dem schwachen Saisonstart stand der Italiener bereits gehörig unter Druck. Marco Mattiacci soll nun das Ruder herumreißen.
Am Montag gab der Formel-1-Rennstall Ferrari bekannt, dass Teamchef Stefano Domenicali von seinem Posten zurückgetreten ist. Nach dem schwachen Saisonstart stand der Italiener bereits gehörig unter Druck. Marco Mattiacci soll nun das Ruder herumreißen.

Ferrari war tonangebend bei der Reglementänderung. Unter anderem boxte die Scuderia das V6-Turbo-Triebwerk durch. Ferrari-Boss Luca di Montezemolo forderte bereits vor dem Saisonstart den Titel. Nach den Watschen von Red Bull sollte endlich wieder eine "rote Epoche" folgen. Doch der Traditionsrennstall hat den Regelwechsel nicht annähernd so gut hinbekommen wie die Konkurrenz - zwei vierte Plätze von Fernando Alonso in drei Rennen waren das höchste der Gefühle.

Die endgültige Blamage: Beim letzten , fragte er die Journalisten am Weg zum Wagen, der ihn auf den Flughafen brachte. Domenicali, im November 2007 Jean Todt als Teamchef ablöste, stand schon länger ohne Rückendeckung da, weil Ferrari trotz riesigem finanziellem Aufwand seit seiner Amtsübernahme keinen Titel eingefahren ist. 

Der USA-Chef von Ferrari, Marco Mattiacci, wird den Posten übernehmen.
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