Dominic Thiem in Madrid von Durchfall gestoppt

Bild: EFE

Das Turnier in Madrid, das für Dominic Thiem mit dem sensationellen Sieg gegen Top-Ten-Spieler Stanislas Wawrinka so gut begonnen hatte, ging für den 20-Jährigen am Donnerstagabend jäh zu Ende. Er konnte im Achtelfinale wegen einer Erkrankung nicht antreten. Laut Trainer Günter Bresnik ist auch das Turnier in Rom kein Thema.

so gut begonnen hatte, ging für den 20-Jährigen am Donnerstagabend jäh zu Ende. Er konnte im Achtelfinale wegen einer Erkrankung nicht antreten. Laut Trainer Günter Bresnik ist auch das Turnier in Rom kein Thema.

Nach dem Sieg gegen den Schweizer standen die Chancen auf einen weiteren Erfolg gegen den Spanier Feliciano Lopez und somit einen Einzug ins Viertelfinale des ATP-Masters-1000-Events gut. Doch am Matchtag plagten den Niederösterreicher Durchfall und Erbrechen. Auch eine Infusion half nichts, an ein Antreten war nicht zu denken.

Bresnik: "Rom kein Thema"

Für Thiems Trainer Günter Bresnik steht fest, dass sein Schützling auch den nächsten geplant gewesenen Einsatz in Rom absagen wird müssen. "Rom ist kein Thema aus meiner Sicht. Er soll jetzt so schnell wie möglich nach Hause fliegen und mit dem Vertrauensarzt die genauen Ursachen abklären", sagte Bresnik.

Thiem würde bereits am Samstag in Rom in die Qualifikation einsteigen. Das wäre jedoch laut Bresnik nicht zuletzt aufgrund der bevorstehenden French Open in Paris (ab 25. Mai) ein zu großes Risiko. Der wahrscheinlich nächste Einsatz von Thiem wird somit "lieber vollfit in Nizza als halbfit die Quali in Rom in Angriff nehmen. Das bringt überhaupt nichts", so Bresnik im ORF-Interview.

"Vorstellungen sehr, sehr stark"

Mit den jüngsten Vorstellungen von Thiem ist sein Langzeit-Betreuer aber logischerweise hoch zufrieden. "Die Vorstellungen waren sehr, sehr stark. Der zweite und der dritte Satz gegen Wawrinka waren Weltklasse. Damit hat Dominic über Österreichs Grenzen hinaus für großes Aufsehen gesorgt", weiß Bresnik. Thiem weiß spätestens nach dem Erfolg gegen Wawrinka: Thiem hat mittlerweile klar Kurs in Richtung Top 50 der Weltrangliste genommen. Allein der Achtelfinaleinzug in Madrid hievt Thiem bereits an die Top 60 heran. Neben 90 ATP-Punkten nahm Thiem auch 45.530 Euro Preisgeld mit nach Hause.

 

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