Im absoluten Top-Spiel der Wiener Stadtliga - vor über 300 Zuschauern - entführte Donaufeld drei Punkte aus Stadlau und konnte die Tabellenführung weiter ausbauen
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In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offenes Spiel ohne große Tor-Möglichkeiten. Beide Mannschaften agierten mit viel Tempo, aber der letzte Pass kam auf beiden Seiten nicht an. In der 30. Minute vergaben die Hausherren eine riesige Chance, Donaufeld Goalie Kindl konnte aber gerade noch halten. Zwei Minuten später dann grenzenloser Jubel – Honsak wuchtete den Ball mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 1:0 für Stadlau ins Netz. Nach dem Führungstreffer übernahmen jedoch die Gäste das Kommando. In der 40. Minute gab es einen umstrittenen Elfmeter für Donaufeld – Der Ball wurde laut Schiedsrichter Dogan mit der Hand gespielt. Fürthaler verwertete eiskalt zum 1:1-Pausenstand.
Hektische zweite Hälfte
Die zweite Hälfte verlief um einiges härter und umkämpfter – Zahlreiche gelbe Karten waren die Folge. Beide Mannschaften wollten die Partie unbedingt gewinnen. In der 58. Minute konnte Stadlau einen schweren Abwehrfehler der Donaufelder nicht nutzen. In der 64. Minute sorgte wieder der Schiedsrichter für Aufregung: Einen Zweikampf im Stadlauer Strafraum wertete der Unparteiische als Foul und pfiff den nächsten Elfmeter für Donaufeld. Fürthaler zeigte keine Nerven vom Punkt und traf trocken zur Führung für die Gäste. Zehn Minuten später die nächste Strafraum-Szene: Diesmal kam Stadlaus Duric im 16er zu Fall – Statt Elfmeter gab es Gelb für eine vermeintliche Schwalbe. Wieder eine höchst umstrittene Situation.
Stadlau-Freistoß an die Latte
In der Schlussphase drückte Stadlau auf den Ausgleich, auch begünstigt durch die gelb-rote Karte für Donaufelds Kascha. Gefahr für das Tor der Gäste kam durch einen Freistoß an die Latte jedoch nur noch einmal auf. Der Tabellenführer konnte auch das Spitzenspiel für sich entscheiden und den Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen. Stadlau fiel auf den 4. Tabellenrang zurück.
"Sechs Punkte Vorsprung tun schon gut"
Doppel-Torschütze Fürthaler zu "Heute.at": „Es war die erwartet harte Partie, aber nach dem 0:1 haben wir eindeutig dominiert. Am Schluss ist es auch durch den Ausschluss noch einmal eng geworden. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir noch den Ausgleich kassieren.“ Zu seinen beiden Elfmeter-Toren: „Ich bin froh, dass ich meine Kaltschnäuzigkeit vom Punkt wieder erlangt habe, letzte Woche habe ich ja einen Elfer verschossen.“ Zur aktuellen Tabellensituation: „Die Saison ist noch sehr lange, aber die sechs Punkte Vorsprung tun schon gut.“ Donaufeld-Trainer Jaschke: „Klar waren die Situationen umstritten, aber Elfmeter ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. Der Sieg heute war enorm wichtig.“
Wichtiger Sieg für Gersthof
Der FavAc konnte den Simmeringer SC mit 1:0 besiegen. Simmering bleibt mit nur einem Punkt Tabellenletzter. Einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf konnte der Gersthofer SV feiern – 3:1 gegen die Vienna Amateure.
Die gesammelten Ergebnisse:
Ostbahn XI – Austria XIII 2:0
SV Gerasdorf – SV Donau 0:2
NAC – Post SV 0:3
Team Wiener Linien – SV Wienerberg 1:1
SC Mannswörth – Admira Technopol 1:3
FavAC – Simmeringer SC 1:0
Gersthofer SV – Vienna Amateure 3:1
FC Stadlau – SR Donaufeld 1:2