Donezk-Kicker: "Tödliches Risiko in der Ukraine"

Bild: imago sportfotodienst

Der Brasilianer Douglas Costa sieht das Leben der Profis beim Fußballclub Schachtar Donezk in der Ukraine in Gefahr. Die Spieler gingen "ein tödliches Risiko ein, falls sie in der Region sind", teilte Costa mit. Er und seine Landsleute Alex Teixeira, Fred, Dentinho, Ismaily und der Argentinier Facundo Ferreyra hatten am Samstag nach einem Spiel in Frankreich den Rückflug nach Donezk verweigert.

Der Brasilianer Douglas Costa sieht das Leben der Profis beim Fußballclub Schachtar Donezk in der Ukraine in Gefahr. Die Spieler gingen "ein tödliches Risiko ein, falls sie in der Region sind", teilte Costa mit. Er und seine Landsleute Alex Teixeira, Fred, Dentinho, Ismaily und der Argentinier Facundo Ferreyra hatten am Samstag nach einem Spiel in Frankreich den Rückflug nach Donezk verweigert.

Man wolle den Verein nicht wechseln, aber während des Ukraine-Konflikts anderswo trainieren, sagte Costa. Club-Besitzer Rinat Achmetow hatte die Spieler am Montag unter Androhung finanzieller Strafen zur Rückkehr aufgefordert. Auch Metalist-Kapitän Alejandro Gomez und Jonathan Cristaldo erklärten am Dienstag gegenüber lokalen Medien, dass sie wegen der instabilen Lage nicht in die Urkaine fliegen werden. Ihr Landsmann und Teamkollege Sebastian Blanco hatte das bereits vor einigen Tagen angekündigt.

"Es ist nicht vernünftig, in einem Land zu bleiben, in dem wir uns nicht mehr sicher fühlen. Niemand kann uns in der Ukraine Sicherheit gewährleisten", erklärte Gomez.

CL-Qualifikation auf neutralem Boden?

Der dänische Fußball-Verband (DBU) unterstützt indessen den FC Kopenhagen bei seinem Bemühen, das Qualifikationsspiel zur Champions League gegen Dnjepr Dnjeprpetrowsk am 29. Juli aus der Ukraine an einen neutralen Ort zu verlegen. DBU-Präsident Jesper Möller zeigte sich überrascht, dass die UEFA das Match weiterhin wie geplant ansetzt. "Wir sind sehr besorgt, dass die UEFA ein dänisches Club-Team in ein Land, eine Region schickt, wo überhaupt nur wenige Fluglinien hinfliegen und das unser Außenministerium als unsicher bezeichnet", sagte Möller.

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