Doping-Doc verschrieb den Sportlern auch Viagra

Ein Ex-Radprofi und Dopingsünder packt aus und spricht über seine Erfahrungen mit dem Arzt Mark S., der den Sportlern sogar Viagra anbot.

Das Netzwerk um Doping-Arzt Mark S. - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - flog mitten während der Nordischen WM in Seefeld auf. Mit ihm erwischte es drei estnische Langläufer, einen Kasachen und das österreichische Duo Max Hauke und Dominik Baldauf – alle betrieben sie beim Erfurter Sportmediziner Blutdoping.

Während täglich neue Details rund um das Netzwerk des 40-Jährigen ans Tageslicht kommen, packt ein Dopingsünder über den Doping-Doc aus.

Stefan Schumacher war WM-Dritter (2007), Teammitglied von Gerolsteiner, bei dem auch Österreichs Dopingsünder Bernhard Kohl war. 2008 wurde Schumacher des Dopings überführt, packt nun bei "SportBild" über den Mann hinter seinen unerlaubten Praktiken aus.

Schräg: "Viagra hatte er öfter dabei."

Das Potenzmittel steht nicht auf der Dopingliste. Mark S. bot es seinen Sportlern an, weil es durch die verbesserte Sauerstoffaufnahmefähigkeit leistungssteigernd wirkt.

Einige Gerolsteiner-Profis hätten zugegriffen. Auch Kohl war zeitgleich beim Team. Ob er auf Viagra zurückgriff, ist nicht überliefert. (Heute Sport)

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