Doping-Sünder werden zu Sport-Experten

Kavaliersdelikt Doping? In Österreich ja! Während in anderen Ländern Sportler, die betrogen haben, gesellschaftlich geächtet sind, werden sie bei uns hofiert und gut bezahlt - von Zeitungen, TV-Sendern oder öffentlichen Einrichtungen. Und kommen so auch in den Genuss von Steuergeldern. Heute zeigt drei Beispiele der Doping-Profiteure.

Bernhard Kohl: Rang drei 2008 bei der Tour de France – leider gedopt. Als Zeitungs-Kolumnist ist er dennoch gefragt. „Das Ziel, Glocknerkönig zu werden, verlieh mir Flügel“, schrieb Kohl letzte Woche. „Heute“ fragt: War da nicht etwas anderes, das ihm am Berg Flügel verliehen hatte?
Hans Knauß: 2004 wurde ihm die Einnahme des Steroids Nandrolon nachgewiesen. Die Folgen: Sperre und Karriereende. Kein Problem für den ORF. Seit 2005 analysiert der nette Knauß beim öffentlich-rechtlichen Sender. „Heute“ fragt: Ist Sympathie wichtiger als Ehrlichkeit?
Stephanie Graf: Sperre wegen des Versuchs der Anwendung einer verbotenen Doping-Technik. Als Kolumnistin beim „Kurier“ und als Athleten-Vertreterin bei der Sporthilfe war die Ex-Leichtathletin dennoch lange Zeit begehrt. „Heute“ fragt: Warum?

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