Doping-Video verschickt: Schuldspruch für Polizist

Der Polizeibeamte, der via Whatsapp das Video von Langläufer Max Hauke beim Blutdoping in Umlauf gebracht hatte, wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.
Es war eine grobe Dummheit – der Polizeibeamte, der das Video des Langläufers Max Hauke beim Blutdoping im Zuge einer Razzia bei der WM in Seefeld via Whatsapp verschickt hatte, zeigte sich vor Gericht in Innsbruck sofort geständig.

Eine Verurteilung fasste der Beamte aus Ostösterreich dennoch aus. Das Landesgericht Innsbruck sprach ihn wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses schuldig und belegte ihn mit einer nicht rechtskräftigen Geldstrafe in Höhe von 4.760 Euro, zur Hälfte bedingt, und 500 Euro Teilschmerzensgeld.

"Ich weiß nicht was ich mir da gedacht habe", erklärte der Polizist, der laut eigener Aussage bereits versetzt und degradiert wurde. "In meiner Euphorie wollte ich den einstigen Kollegen zeigen, welch toller Schlag uns da gegen die Dopingszene gelungen ist."

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Beamte schickte das Video von Hauke, wie dieser auf frischer Tat ertappt worden war, an eine private Whatsapp-Gruppe, von wo aus es an die Öffentlichkeit gelang. Der Staatsanwalt hielt fest, dass es sich bei dem Video um ein Amtsgeheimnis handelte, von dem der Polizist nur aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit Kenntnis hatte. Durch die Weitergabe habe er eben dieses verletzt.

(Heute Sport)



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