Coronavirus

Doppelt-Geimpfter ohne Vorerkrankung stirbt an Corona

Ein 70-Jähriger aus Griechenland verstarb nach einer Infektion mit dem Coronavirus, trotz Vollimmunisierung und keinerlei Vorerkrankungen. 

Heute Redaktion
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Bei dem 70-Jährigen soll es sich um den ersten vergleichbaren Todesfall handeln. 
Bei dem 70-Jährigen soll es sich um den ersten vergleichbaren Todesfall handeln. 
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Zum ersten Mal ist in Griechenland ein Patient an Covid-19 gestorben, obwohl er vollständig geimpft war und keinerlei Vorerkrankungen hatte, berichtet der Sender NTV. Der Mann habe vor seiner Erkrankung keine gesundheitlichen Probleme gehabt und alle Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus befolgt, auch seine Frau und seine Kinder seien geimpft, sagte der Leiter der Intensivstation im Papanikolaou-Krankenhaus von Thessaloniki, Nikos Kapravelos, dem Sender Open TV.

Medienberichten zufolge handelte es sich bei dem Toten um einen 70-jährigen Zahnarzt. Nach Angaben von Kapravelos ist es der erste derartige Fall unter den bislang mehr als 13.200 Corona-Toten in Griechenland.

In dem Land steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen derzeit wieder rapide an. Betroffen sind vor allem Orte, wo das Nachtleben brummt, darunter Teile von Athen und auch manche griechischen Urlaubsinseln. Die Sorge ist groß, dass die Rückkehr hunderttausender Sommerurlauber in die Städte im Herbst eine vierte Welle auslösen wird.

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hatte am Donnerstag jedoch klargestellt, dass es keinen neuen Lockdown wegen Corona in dem Land geben wird. "Die Geimpften werden nicht für wenige Ungeimpfte bezahlen", sagte er. Er antwortete auf die Frage, was geschehen werde, wenn die Infektionszahlen im Herbst weiter steigen: "Die Wirtschaft wird arbeiten, die Gesellschaft wird offen bleiben." Die Antwort auf die Delta-Variante sei nicht der Lockdown, sondern die Impfung als grundsätzliche Schutzmaßnahme sowie der gesunde Menschenverstand.

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