Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg stehen im DFB-Pokal-Halbfinale. Der BVB musste gegen Hoffenheim Überstunden machen, ehe Alt-Star Sebastian Kehl den BVB in der Verlängerung mit 3:2 eine Runde weiterschoss. Wolfsburg setzte sich mit 1:0 gegen Freiburg durch.
Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg stehen im-Halbfinale. Der BVB musste gegen Hoffenheim Überstunden machen, ehe Alt-Star Sebastian Kehl den BVB in der Verlängerung mit 3:2 eine Runde weiterschoss. Wolfsburg setzte sich mit 1:0 gegen Freiburg durch.
Noch vor Beginn der Partie kam der Schock für den BVB. Die Stars Reus und Hummels mussten verletzungsbedingt draußen bleiben. Doch die Dortmunder ließen sich davon nicht beirren und gingen durch Subotic nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Nur 102 Sekunden später schlugen die Hoffenheimer ebenfalls nach einem Eckball zurück – Volland traf zum 1:1.
Nach einem schweren Patzer von Subotic erzielte Roberto Firminho mit einem schönen Schupfer über Goalie Langerak das 2:1 (28.) für die Gäste.
Hammertor in der Verlängerung
In der zweiten Halbzeit drückte Dortmund gnadenlos an und belohnte sich in der 57. Minute durch Aubameyang, der zum 2:2 einnetzte. Nach dem Ausgleich flachte die Partie ein wenig ab. Hoffenheim kämpfte sich zurück in die Partie – Es ging in die Verlängerung.
In der Overtime schalteten beide Teams ein wenig zurück, keiner wollte den entscheidenden Fehler machen. Es dauerte bis zur 107. Minute, als Sebastian Kehl die Dortmunder in Extase versetzte. Der Mittelfeld-Routinier nahm sich ein Herz und hielt aus großer Distanz drauf und traf genau ins Eck. Da zog sogar Coach Klopp seinen Hut.
Die letzten zehn Minuten wurden zur großen gelb-schwarzen Fußball-Party auf den Rängen– Der BVB ist im Halbfinale.
Auch Wolfsburg weiter
Dort steht auch der VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Folge. Gegen starke Freiburger hatten die Wölfe lange Zeit ihre Probleme und ließen einige große Sitzer aus. In der 72. Minute gab es nach einem Schubser an Caligiuri einen harten Elfmeter für Wolfsbrug, den Rodriguez eiskalt zum 1:0-Siegestreffer verwandelte.
Die Freiburger versuchten zwar den Rückstand noch zu drehen, aber die größte Chance entschärfte der Torschütze Rodriguez auf der Linie.
Am Mittwoch steht noch Bielefeld gegen Borussia Mönchengladbach (ohne den angeschlagenen Martin Stranzl) und der große Kracher zwischen Leverkusen und dem FC Bayern an.