100 Tage vor der Fußball-WM hat Österreich plötzlich zwei neue Spieler.
Bei Paul Wanner zog sich die Entscheidung länger, bei Carney Chukwuemeka ging es schnell: Beide sind Verstärkungen – vor allem in technischer und kreativer Hinsicht. Im Spiel mit dem Ball ist bei uns Luft nach oben.
Wanner spielt bei Offensiv-Trainer Peter Bosz in Eindhoven als Sechser eine gute Rolle. Chukwuemeka ist in Dortmund oft Joker, überzeugt dort als starker Dribbler und kann – wenn er fit ist – ein Spiel beleben.
Teamchef Ralf Rangnick hat sich nicht umsonst um dieses Duo bemüht. Er weiß, was er macht. Rangnicks Optionen werden dadurch mehr, um gegen bestimmte Gegner zu überraschen.
Klar ist auch: Wenn neue Spieler dazukommen, fallen andere raus. So funktioniert das Fußballgeschäft. Entscheidend ist, dass die Neuen besser sind. Das müssen sie jetzt zeigen. Gegen Ghana und Südkorea wird sich Rangnick ein Bild davon machen.
Eine Gefahr für das rot-weiß-rote Teamgefüge sehe ich durch die Neuen so kurz vor der WM nicht. Im Nationalteam sind viele Teamplayer, gibt es ein gemeinsames Ziel: Bei der WM für Österreich erfolgreich zu sein. Daran wird sich nichts ändern.