186 Passagiere an Bord

Drama auf Donau! Kreuzfahrtschiff muss evakuiert werden

Eine Kreuzfahrt auf der Donau nahm am Dienstag ein abruptes Ende. Das Schiff "Viking Ullur" lief in Bulgarien auf Grund.
Newsdesk Heute
28.07.2026, 19:22
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Dramatische Szenen in Bulgarien: Insgesamt 186 Passagiere und 52 Besatzungsmitglieder haben ihr Kreuzfahrtschiff verlassen müssen, nachdem es in der Donau auf Grund gelaufen ist.

Einsatzkräfte begannen am späten Dienstagnachmittag mit der Evakuierung der "Viking Ullur" im Nordwesten Bulgariens, wie das Innenministerium in Sofia mitteilte. Noch am Abend sollten alle Menschen das Schiff mit Hilfe der bulgarischen Grenzschutzpolizei verlassen haben.

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Niedriger Wasserstand

Das unter Schweizer Flagge fahrende Kreuzfahrtschiff ist normalerweise auf der Donau zwischen der ungarischen Hauptstadt Budapest und Rumänien unterwegs. Es lief nach Angaben des Innenministeriums in der Nacht zum Dienstag rund 25 Kilometer vor der Stadt Widin auf Grund, wo es mit Nahrungsmitteln und frischem Trinkwasser versorgt werden sollte. Alle Passagiere an Bord stammen den Angaben zufolge aus der EU.

Grund für das Auflaufen seien eine schlechte Sicht und "der niedrige Wasserstand der Donau", teilte das Ministerium weiter mit. Aus Sicherheitsgründen wurde die Grenzschutzpolizei eingeschaltet. In Aufnahmen der Polizei war zu sehen, wie Einsatzkräfte Menschen in Schwimmwesten beim Besteigen eines Schnellboots halfen.

Wegen mehrerer Hitzewellen ist der Pegel in der Donau gesunken. Der niedrige Wasserstand im zweitgrößten Fluss Europas macht der Schifffahrt zu schaffen. Auch ein zweites Schiff, das die Passagiere der "Viking Ullur" aufnehmen sollte, konnte nicht bis zu dem auf Grund gelaufenen Schiff vordringen.

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