"Leben nicht im Griff"

Drama im Zug – 17-Jähriger schlägt Mann Kiefer kaputt

Ein Streit im Zug in Klaus endete brutal: Ein 17-Jähriger soll einem Fahrgast den Kiefer gebrochen haben und musste sich vor Gericht verantworten.
Österreich Heute
21.05.2026, 15:19
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Eine Zugfahrt in Klaus eskalierte schnell: Ein 17-Jähriger soll einem Fahrgast mit einem Faustschlag das Gesicht schwer verletzt und dabei den Kiefer gebrochen haben. Jetzt stand der Jugendliche wegen schwerer Körperverletzung vor dem Landesgericht Feldkirch.

Teenie gestand alles

Laut Gericht kam es während einer Diskussion im Zug zu der Attacke in den frühen Morgenstunden. Der Angeklagte zeigte sich geständig und erklärte vor Gericht, er habe damals "sein Leben nicht im Griff gehabt" und sei zudem alkoholisiert gewesen. Heute habe er wieder Arbeit und Struktur, so der Jugendliche laut "Vorarlberg online".

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Der Verteidiger plädierte auf Milde und verwies darauf, dass man in jungen Jahren Fehler mache. Die Staatsanwaltschaft sah das deutlich härter und forderte einen Schuldspruch.

Entschuldigung beim Opfer

Der 17-Jährige entschuldigte sich später persönlich im Gerichtssaal bei seinem Opfer, das ebenfalls anwesend war. Auch eine Teilschmerzensgeldzahlung von 2000 Euro wurde noch im Saal vereinbart.

Das Urteil: sechs Monate bedingte Freiheitsstrafe sowie die Zahlung des Schmerzensgeldes. Das Urteil ist rechtskräftig.

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