Drama um Sala: Cardiff plant Millionen-Klage

Das Flugzeug-Drama um den argentinischen Fußball-Profi Emiliano Sala könnte nun zu einem millionenschweren Rechtsstreit führen.

Emiliano Sala wechselte am 19. Jänner für 17 Millionen Euro vom französischen Klub Nantes zum Premier-League-Verein Cardiff City. Der letzte Besuch in Frankreich wurde dem 28-Jährigen zum Verhängnis. Nun geht es um Millionen.

Am Montagabend verschwand die einmotorige Piper-Maschine während des Rückflugs nach Wales über dem Ärmelkanal. Die Polizei der Kanalinsel Guernsey stellte die Suche nach dem Argentinier und dem 60-jährigen Piloten David Ibbotson am Donnerstag ein. Es gibt keine Hoffnung mehr, Sala lebend zu finden. Vom Fußballer fehlt weiterhin jede Spur.

Klage trotz Versicherung?

Nach dem dramatischen Flugzeug-Unglück überlegt Salas neuer Klub eine millionenschwere Klage. Die Ablösesumme von 17 Millionen Euro ist Vereinsrekord für Cardiff City. Das Paket mit Gehalt und Bonuszahlungen für den drei Jahre laufenden Vertrag umfasst insgesamt 34 Millionen Euro.

Zwar sind die Waliser dem Telegraph zufolge gegen einen Flugzeugabsturz versichert, trotzdem würde ein finanzieller Verlust von 14 Millionen Euro übrig bleiben. Deshalb prüft der Premier-League-Verein nun rechtliche Schritte.

Zahlungen gestoppt

"Cardiff hat ganz klar erklärt, dass man nichts mit der Organisation des Flugs zu tun hatte. Es gibt jeden Tag neue Erkenntnisse, während wir die Ereigniskette und die Unfallursache weiterhin untersuchen. Wir prüfen ein fahrlässiges Verhalten, das den Unfall verursacht haben könnte", heißt es vom Klub weiter.

Der Flug in der einmotorigen Piper soll von Spielerberater Mark McKay gebucht worden sein. Cardiff hat nun auch Kontakt zu den aus Amerika stammenden Flugzeugbesitzern aufgenommen. Die Zahlungen an Salas Ex-Klub Nantes wurden gestoppt.

(Heute Sport)

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