Drei Tore geschossen, drei Tore annulliert

Bild: imago sportfotodienst
Mario Gomez schoss beim 1:2 in Sandhausen drei Tore, aber der Video-Referee annullierte alle drei. Der Dreifach-Pechvogel ist nach dem Abpfiff total bedient.
Vor genau 129 Tagen hatte Mario Gomez sein letztes Tor erzielt … Nein, halt! Am Sonntag traf der VfB-Stürmer bei der 1:2-Niederlage in Sandhausen gleich dreimal. Doch die Treffer wurden allesamt vom Video-Schiedsrichter aberkannt.

Der erste in der 11. Minute. Seit Juli wartete Gomez auf ein Tor – und er wartet weiter. Denn der VAR sah, dass der Stürmer im Offside stand. Noch vor der Pause lag ein herrlicher Fallrückzieher von Gomez (45. + 3) im gegnerischen Netz. Jetzt war die Torflaute behoben. Denkste – es zählte wieder nicht. Denn wieder stand Gomez im Abseits. Und wieder lag der Video-Ref richtig.

Gomez ist stinksauer auf den VAR

In der 71. Minute konnte sich der ehemalige deutsche Nationalstürmer ein müdes Lächeln nicht mehr verkneifen, als auch sein drittes Goal nicht zählte – und erneut hatte die Video-Technik entschieden. Das Tor fiel dann doch: Wamangituka (88.) erzielte das 1:2 – nur gut, dass es bei Elfmeter kein Abseits gibt.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dreifach-Pechvogel Gomez war nach der Niederlage total bedient und lud seinen Frust bei Sky ab. Als er gefragt wurde, ob er so etwas in seiner Karriere schon erlebt habe, schimpfte er: "Nein, denn in meiner langen Karriere gab es diesen verdammten Videobeweis nicht. Ich dachte, es wird dadurch gerechter. Aber für Stürmer ist es eine Katastrophe." Gomez war kaum zu stoppen: "Das System ist einfach scheiße und ich bin froh, dass ich damit nicht noch zehn Jahre spielen muss."

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