Audi gewann in überlegener Manier die 80. Auflage der "24 Stunden von Le Mans". Das Trio Marcel Fässler, André Lotterer und Benoit Treluyer (FRA) verteidigte den Sieg aus dem Vorjahr. Das Stockerl wurde durch zwei weitere Audi-Mannschaften komplettiert. Aus österreichischer Sicht verlief das Rennen enttäuschend.
Audi gewann in überlegener Manier die 80. Auflage der "24 Stunden von Le Mans". Das Trio Marcel Fässler, André Lotterer und Benoit Treluyer (FRA) verteidigte den Sieg aus dem Vorjahr. Das Stockerl wurde durch zwei weitere Audi-Mannschaften komplettiert. Aus österreichischer Sicht verlief das Rennen enttäuschend.
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Somit fuhren die Audis mehr als zwölf Stunden lang nur gegen sich selbst. Die Deutschen hatten vier Fahrzeuge an den Start gebracht. Dass es kein Vierfachsieg wurde, lag an Unfällen aufgrund von Konzentrationsmangel. Beispielsweise krachte der Bolide von Gene/Dumas/Duval wegen Fahrfehlern zwei Mal bei der ersten Mulsanne-Schikane in denselben Reifenstapel.
Ein Fahrfehler war es auch, der Rekordmann Tom Kristensen den neunten Sieg beim Langstreckenklassiker kostete. Sein Teamkollege Alan McNish war in Führung liegend bei den Porsche-Kurven von der Strecke abgekommen und gegen die Leitplanken gedonnert. Das erfahrene Team rettete aber noch den zweiten Platz ins Ziel.
Österreicher enttäuscht
Wurz alleine blieb nicht vom Pech verschont. Es darf auch den erstmals in der Königsklasse startenden Dominik Kraihamer. Nach einem Motorschaden am Pescarolo-Judd war das Rennen des Wiener vorzeitig beendet. Ebenfalls nicht im Ziel kam Richard Lietz an, sein Porsche blieb mit technischen Problemen liegen.
Endstand beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans:
1. Lotterer/Fässler/Treluyer (Audi)
2. Kristensen/McNish/Capello (Audi)
3. Rockenfeller/Bonanomi/Jarvis (Audi)
4. Prost/Jani/Heidfeld (Lola-Judd)
5. Duval/Dumas/Gene (Audi)
6. Brabham/Chandhok/Dumbreck (HPD-Honda)