Süchtige sorgen für Angst

"Drogen-Hochhaus" – jetzt kommen Maßnahmen

Nach massiver Kritik am Hochhaus beim Salzburger Hauptbahnhof wurden jetzt Maßnahmen beschlossen, um die Lage für Bewohner zu verbessern.
Salzburg Heute
08.04.2026, 09:19
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Das Hochhaus an der Fanny-von-Lehnert-Straße sorgt seit Monaten für Aufregung. Obdachlose übernachten in den Gängen, zurück bleiben Müll, benutzte Spritzen und sogar Kot. Jetzt soll sich die Situation endlich bessern.

Am Dienstag trafen sich Stadt, Polizei, Hausverwaltung und Vertreter des Einkaufszentrums "Forum 1" zu einem Lokalaugenschein. Dabei wurden konkrete Maßnahmen vereinbart. Ziel ist es, hausfremde Personen fernzuhalten und die Zustände im Gebäude zu verbessern.

Ein zentrales Problem sind zahlreiche Nischen im Haus, die als Schlafplätze genutzt werden. Diese sollen künftig verbaut werden. Auch der Zugang über die Garage wird stärker kontrolliert, da darüber immer wieder Personen ins Gebäude gelangen, das berichtet der ORF.

Zusätzlich sind ein Wachdienst und häufigere Reinigungen geplant. Der Zugang über veraltete Notausgänge soll erschwert werden. Laut SPÖ-Gemeinderat Vincent Pultar ziehen nun alle Beteiligten an einem Strang.

Für die Bewohner ist die Lage derzeit belastend. Verschmutzte Gänge und fremde Personen im Haus sorgen für Unsicherheit im Alltag.

Politisch sorgte der Fall zuletzt ebenfalls für Streit. Die FPÖ hatte die Zustände im Gemeinderat scharf kritisiert, so der ORF, und auf Spritzen sowie Verschmutzungen in den Stiegenhäusern hingewiesen.

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Unabhängig davon beschäftigt ein weiterer Vorfall die Polizei: Nach einem tödlichen Sturz eines Mannes aus dem siebenten Stock Mitte März werden weiterhin Zeugen gesucht. Hinweise dazu gibt es bislang keine.

In dem Hochhaus befinden sich rund 120 Wohnungen, die großteils vermietet sind. Viele Eigentümer leben selbst nicht vor Ort.

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