Für den Olympiasieger ist die juristische Zitterpartie damit beendet – die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Idaho bestätigte, dass alle Anklagepunkte gegen den Bode Miller fallengelassen wurden.
"Ich kann bestätigen, dass unser Büro die Vergehen gegen Herrn Miller fallen lässt", erklärte Staatsanwältin Lindsey Blake gegenüber TMZ. Ausschlaggebend seien neue Informationen gewesen, die im Zusammenhang mit einem anderen laufenden Verfahren stehen. Nähere Details wollte sie allerdings nicht nennen.
Miller war Anfang Juni nach einer Verkehrskontrolle festgenommen worden. Gegen ihn wurde wegen mutmaßlichen Drogenbesitzes und des Besitzes von Drogenutensilien ermittelt.
Sein Anwalt Jeromy Stafford betonte jedoch von Beginn an die Unschuld seines Mandanten. Laut ihm seien bei Miller selbst keinerlei Drogen gefunden worden. Inzwischen habe ein Mitfahrer die Verantwortung für das im Auto entdeckte Marihuana sowie psychedelische Pilze übernommen.
Der Jurist zeigte sich zudem verwundert, dass Miller überhaupt festgenommen worden war. Nach seiner Einschätzung werden vergleichbare Fälle häufig lediglich mit einer Geldstrafe oder einer Verwarnung erledigt. Schon kurz nach seiner Festnahme hatte sich der ehemalige Skistar überzeugt gezeigt, dass die Vorwürfe keinen Bestand haben würden. Genau so kam es nun auch.