Seit Mittwochabend steht es fest: Spanien und Argentinien bestreiten das WM-Finale 2026. Der amtierende Europameister setzte sich im Halbfinale klar gegen erschreckend schwache Franzosen mit 2:0 durch. Der WM-Titelverteidiger schaltete mit einer denkwürdigen Aufholjagd England mit 2:1 aus.
Das Endspiel steigt nun am Sonntag, 21 Uhr, in East Rutherford vor den Toren New Yorks.
Interessant: Österreich hat gegen beide Mannschaften bei dieser Weltmeisterschaft gespielt, aber auch gegen beide Teams verloren. In der Gruppenphase setzte es eine deutliche 0:2-Niederlage gegen Lionel Messi und seine Argentinier. Noch deutlicher war das Sechzehntelfinal-Aus gegen Spanien – 0:3. Da hatte Rot-Weiß-Rot nichts zu melden.
Kurios ist allerdings, dass auch eine zweite Mannschaft gegen die beiden WM-Finalisten gespielt hat: Sensationsteam Kap Verde. Und die Insel-Kicker, die zum Überraschungsteam des Turniers wurden, haben dabei bedeutend besser ausgeschaut als unsere WM-Stars.
Kap Verde rund um den bereits jetzt zum Kult gewordenen Keeper Vozinha knöpfte Spanien in der Gruppenphase zum WM-Auftakt ein torloses Remis ab. Noch knapper war es da im Sechzehntelfinale für die Argentinier, die den afrikanischen Inselstaat erst durch ein spätes Eigentor von Diney Borges (111.) in der Verlängerung mit 3:2 niedergerungen hatten, nachdem Kap Verde zweimal ausgeglichen hatte.
Das macht zwei Spiele, zwei Remis nach regulärer Spielzeit und ein Torverhältnis von insgesamt 2:3 für den WM-Debütanten. Während Österreichs Team in zwei Partien klar als Verlierer vom Platz ging und mit 0:5 eine erschütternde Tordifferenz einfuhr.