Feuerinferno in NÖ

Duo soll Lkw in Brand gesteckt haben: 500.000 € Schaden

Nach einem Feuerinferno im Sommer 2024 in Himberg kommt es nun zum Prozess. Der angerichtete Schaden ist enorm.
Erich Wessely
13.10.2025, 05:00
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Großeinsatz für rund 70 Einsatzkräfte am Fraitag, 30. August, 2024, gegen 21 Uhr: Im Industriegebiet von Himberg schossen meterhohe Flammen in den Himmel.

Gefährlich: Direkt daneben befand sich eine Dieseltankstelle. Mehrere Stunden kämpfte die Feuerwehr gegen das Flammeninferno, bevor das Feuer unter Kontrolle war.

Nach umfangreichen Ermittlungen konnte die Exekutive zwei Verdächtige ausforschen: Ein 37-Jähriger und sein Komplize (der Fall wird gesondert behandelt) sollen mit einem Motorrad zum Firmenareal gefahren sein.

Während der 37-Jährige als Fahrer und Aufpasser fungiert haben soll, dürfte sein Komplize zwei Betonpumpen-Lkw der Marken Mercedes Benz/Acros und Schwing/X-Line mit brandbeschleunigenden Flüssigkeiten in Brand gesteckt haben. Das Feuer breitete sich auf einen Jungheinrich-Gabelstapler, ein Lager alter Reifen, Paletten und leere Gittertanks aus.

Flucht mit Motorrad

Der Brand sorgte laut Anklage für einen Schaden von "mindestens 500.000 Euro". Nach der Tat flüchtete das Duo wieder mit dem Motorrad vom Firmengelände.

Der 37-Jährige muss sich am Freitag wegen Brandstiftung vor einem Schöffensenat am Gericht Korneuburg verantworten. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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