Kritiker der E-Mobilität behaupten oft, Elektroautos seien pannenanfälliger als Verbrenner. Doch die aktuelle Pannenstatistik des ADAC widerlegt das eindrucksvoll. Der größte Automobilclub Europas half 2025 bei insgesamt 3,7 Millionen Pannen.
Die Auswertung umfasst 158 Automodelle von 27 Herstellern. Das Ergebnis: E-Autos haben eine Pannenkennziffer von nur 6,5 pro 1.000 Fahrzeuge. Bei gleichaltrigen Verbrennern liegt sie bei 12,5 - also fast doppelt so hoch.
Wie forschung-und-wissen.de berichtet, liegt der Grund dafür auf der Hand: In einem E-Auto sind deutlich weniger verschleißanfällige Teile verbaut. Typische Fehlerquellen beim Verbrenner wie der Antriebsstrang oder das Kraftstoffsystem fallen einfach weg.
Die häufigste Pannenursache ist sowohl bei E-Autos als auch bei Verbrennern dieselbe: ein Defekt der 12-Volt-Batterie. Fast die Hälfte aller Pannenfälle geht laut ADAC darauf zurück.
Interessant: Das Pannenrisiko steigt mit dem Fahrzeugalter deutlich an. Autos, die 2025 eine Panne hatten, waren im Schnitt 14 Jahre alt.
Besonders zuverlässig zeigten sich das Tesla Model 3 und der BMW i3 sowie der BMW X2 und sämtliche Mini-Modelle. Häufiger Probleme gab es hingegen beim Toyota C-HR, RAV4, Yaris und Corolla sowie beim elektrischen Hyundai IONIQ 5.