An diesem Wochenende stehen gleich zwei wichtige Ereignisse an: die Earth Hour und die Zeitumstellung auf Sommerzeit. In der Nacht vom 28. auf den 29. März werden die Uhren von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt.
Doch bevor wir eine Stunde verlieren, findet am Samstagabend die weltweite Earth Hour statt. Von 20:30 bis 21:30 Uhr werden überall auf der Welt die Lichter ausgeschaltet - ein symbolisches Zeichen für den Klimaschutz.
Wie inside-digital.de berichtet, gibt es das Projekt der WWF-Stiftung bereits seit 2007. Städte, Unternehmen und Privatpersonen beteiligen sich jedes Jahr daran und schalten alle Lichter in öffentlichen Gebäuden, an Wahrzeichen oder in Büros aus.
Mittlerweile geht es bei der Earth Hour um mehr als nur das einfache Ausschalten der Lichter. Die Aktion motiviert dazu, in dieser einen Stunde aktiv etwas Positives für den Planeten zu tun - etwa Zeit in der Natur zu verbringen oder sich über Umweltschutz zu informieren.
Unter dem Hashtag #MyHourForEarth teilen Teilnehmer ihre Aktivitäten in den sozialen Medien. Das Ziel ist ambitioniert: Die 1,5-Grad-Klimagrenze einhalten und den Naturverlust bis 2030 umkehren.
Nach der Earth Hour folgt dann die Zeitumstellung. Die Folgen für den menschlichen und tierischen Biorhythmus können dabei kritisch ausfallen. Viele kommen in den Tagen danach kaum aus dem Bett und brauchen Ruhe.
Übrigens: Neben der Earth Hour gibt es auch die Earth Night im September. Diese setzt ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung - dabei bleiben die Lichter sogar bis zum nächsten Morgen aus.