Die Vorstände von Easyjet haben am Donnerstag eine Einigung über die Bedingungen einer Barübernahme bekannt gegeben. Der US-Investor Apollo bietet 7,15 Pfund pro Aktie und bewertet den Billigflieger damit mit 5,7 Milliarden Pfund.
Zuvor hatte der Konkurrent Castlelake aufgegeben und erklärt, kein Angebot mehr für Easyjet einreichen zu wollen. Bereits Anfang Juli hatte sich Easyjet im Grundsatz mit Apollo geeinigt.
Laut AFP ist Easyjet nach Ryanair die Nummer zwei in Europa und besonders wegen seiner wertvollen Flughafen-Slots, der Markenstärke und der Wachstumsaussichten begehrt.
Allerdings gibt es Hürden: Britische und europäische Vorschriften verlangen, dass eine Fluggesellschaft mehrheitlich im Besitz europäischer Aktionäre bleibt und von diesen auch tatsächlich kontrolliert wird.
Apollo hat angegeben, die notwendigen Schritte unternehmen zu wollen, um diese Anforderungen zu erfüllen. Die finale Entscheidung liegt nun bei den Behörden und Aktionären.