Virus-Alarm

Ebola-Verdacht: Frau ist jetzt in Wiener Isolierstation

Nach einer Reise aus Uganda wurde eine Frau mit Ebola-Verdacht in Linz isoliert. Jetzt läuft der Notfallplan an.
Michael Pollak
28.05.2026, 16:12
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Es ist derzeit noch ein Verdachtsfall, dennoch löst er einen Schock aus: In Linz wurde eine Frau mit Ebola-Verdacht ins Spital eingeliefert. Die Patientin flog am Montag aus Uganda zurück nach Österreich, am Mittwoch zeigten sich erste Symptome.

Jetzt wird ein strenger Notfall-Plan durchgegangen. Die Frau wurde heute mit einem Spezialfahrzeug nach Wien gebracht, Ziel war die Klinik Favoriten (ehemals das „Kaiser Franz-Josef-Spital“).

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
Am Weg in die Isolierstation in Wien: Die Linzer Helfer bereiten sich vor.
OÖRK

Virus kann nicht entkommen

Aus der Klinik heißt es zu "Heute": "Die Aufnahme in der Klinik Favoriten erfolgte unter höchsten Sicherheits- und Hygienestandards durch unsere Experten der Infektiologie. Nach dem Transport wird das Fahrzeug im Hygiene-Zentrum des Gesundheitsdienstes dekontaminiert und es besteht keine Gefahr."

Hier in Favoriten gibt es eine spezialisierte Isolierstation, nach modernsten Kriterien auf der Abteilung für Infektiologie. Auch eine eigene Intensivstation gibt es hier. "Es gibt klar definierte Abläufe, die regelmäßig trainiert und laufend weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen absolvieren unsere Teams regelmäßig Übungen, um im Ernstfall rasch, professionell und sicher handeln zu können."

"Es kann hier garantiert werden, dass das Virus nicht entkommen kann", sagt Virologe Norbert Nowotny zur Überstellung der Patientin.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Contact-Tracing ist bereits angelaufen

"Gleichzeitig beginnt das aus Pandemiezeiten bekannte 'Contact-Tracing'", sagt Nowotny. Alle Personen, mit denen die Reisende Kontakt hatte, werden geprüft, "sollte sie mit einigen auch körperlichen Kontakt gehabt haben, dann werden wohl auch die isoliert." Als Regel gilt: Der Abstand zu einem Ebola-Patienten muss größer als zwei Meter sein, dann ist man sicher.

So lange muss Patientin bleiben

Sollte sich der Ebola-Verdacht bestätigen, kann die Isolation auch mehrere Wochen lang dauern. Sie darf erst hinaus, wenn keine Viren mehr in ihren Körperflüssigkeiten messbar sind – dann ist sie nicht mehr ansteckend.

{title && {title} } POM, {title && {title} } 28.05.2026, 16:12
Jetzt E-Paper lesen