Ecclestone über Lauda: "Wir sahen Ende kommen"

Niki Lauda ist tot und die Formel-1-Welt trägt Trauer. Besonders emotional äußerte sich der langjährige Wegbegleiter Bernie Ecclestone.
Das Ableben von Niki Lauda erschüttert die Formel 1. Der dreimalige Weltmeister war am Montag in der Universitätsklinik von Zürich friedlich entschlafen. Aus der gesamten Welt kommen Beileidsbekundungen.

Allen voran von Bernie Ecclestone. Der langjährige Formel-1-Zampano hatte ein besonders enges Verhältnis zu Lauda, den er einst als Teamchef zu Brabham geholt hatte, besuchte ihn erst vor drei Wochen in der Schweiz. "Als ich ihn nach Baku besuchte, war er schon sehr geschwächt. Ich hatte mich richtig erschrocken", erzählte der mittlerweile 88-Jährige dem Blick.

"Leider sahen wir alle, die ihm etwas näher standen, das Ende kommen. Jetzt muss er nicht mehr leiden. Er durfte in Zürich diese Welt mit Stolz verlassen. Das ist sicher besser für ihn", so der Brite.

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Nicht zu Begräbnis



"Niki war auf allen Ebenen ein außergewöhnlicher Mensch. Er wird nicht nur in der Formel 1 unvergesslich bleiben", ist sich Ecclestone sicher. Einen persönlichen Abschied wird es trotz allem nicht geben. Ecclestone geht aus Prinzip und Aberglaube nicht zu Begräbnissen. So auch bereits nach dem Ableben von Charlie Whiting, der unmittelbar vor dem Saisonauftakt in Melbourne verstorben war.

Was dem 88-Jährigen trotzdem besonders in Erinnerung bleibt: "Niki hatte immer seine eigene Meinung. Und das ist in der Formel 1 sehr selten." Und wird sich so schnell nicht mehr wiederholen. (wem)

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