Eder gewinnt Verfolgung - Sumann fährt in Pension

Simon Eder feierte am Samstag beim Weltcup in Oslo seinen zweiten Sieg im Weltcup. Der 31-Jährige gewann beim Weltcup-Finale der Biathleten am Holmenkollen den Verfolgungsbewerb. Für Christoph Sumann war es das letzte Rennen.

Der Salzburger war als Sechster ins Rennen gestartet und blieb auf den 12,5 km ohne Fehlschuss. Eder setzte sich 12,7 Sekunden vor Alexander Leginow (RUS) und 20,7 vor Björn Ferry (SWE) durch. Seinen bislang einzigen Sieg hatte der ÖSV-Athlet vor fünf Jahren in Chanty-Mansijsk gefeiert.

"Beim letzten Schießen ist es mir gelungen, mein Programm Schuss für Schuss abzuarbeiten. Dadurch konnte ich mit einem Vorsprung in die letzte Runde gehen. Ich habe mich bei den letzten Abfahrten noch einmal voll konzentriert und konnte dann den Stadioneinlauf in vollen Zügen genießen. Mit dem Sieg am Holmenkollen geht natürlich ein Traum in Erfüllung", sagte Eder, der wie in Oslo üblich, vom norwegischen König Harald geehrt wurde.

Sumanns Karriere zu Ende

Christoph Sumann, der nach dieser Saison seine erfolgreiche Karriere beendet, kam als 23. ins Ziel. Eine bessere Platzierung vergab er beim letzten Schießen, bei dem er sich zwei Fehler leistete. Damit verpasste der Steirer die Qualifikation für den abschließenden Massenstartbewerb am Sonntag und kann diesen bereits als Biathlon-Pensionist von der Tribüne aus verfolgen. Sumann feierte in seiner Karriere elf Weltcup-Siege und holte bei Olympischen Spielen drei Medaillen. 

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