Der 50-jährige Ehemann jener Frau, die Ende Juni in ihrem Wohnhaus in Marchtrenk (Bez. Wels-Land) an massiven Verletzungen im Genital- und Bauchbereich verblutet sein soll, bleibt weiter in U-Haft. Das hat "Heute" am Mittwoch erfahren.
Wie berichtet ermittelt die Staatsanwaltschaft derzeit wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person mit Todesfolge. "Es ist zu sexuellen Handlungen gekommen – welche, werde ich aussparen", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels bereits gegenüber "Heute".
Der Beschuldigte habe das auch nicht geleugnet, könne er sich aber nur bruchstückhaft an die Tat erinnern. Nach bisherigem Ermittlungsstand dürfte die 40-Jährige "beträchtlich alkoholisiert" gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb davon aus, dass sie wehrlos war.
Einen Tötungsvorsatz sieht die Anklagebehörde derzeit nicht. Allerdings lasse sich die bisherige Schilderung des Beschuldigten "mit den massiven Verletzungen jedenfalls nicht in Einklang bringen". Neue Erkenntnisse brachte die Haftverhandlung nicht: "Er hat sich nicht weiter geäußert", so die Sprecherin. Die U-Haft wurde bis 17. August verlängert.