Es waren perfekte Ferien – bis zur Heimreise. Sebastian S. war mit seiner Familie zehn Tage an der französischen Atlantikküste unterwegs. Traumstrände, malerische Orte und gutes Essen, vor allem aber sei der Urlaub im Vergleich zu vielen anderen Regionen noch leistbar gewesen.
Die Rückfahrt nach Wien legte die Familie in Etappen zurück. Eine Nacht verbrachten sie in Frankreich, eine weitere in Deutschland. Gerade auf langen Autofahrten seien regelmäßige Stopps an Raststätten unvermeidlich.
Dabei fiel der Familie ein deutlicher Unterschied auf. "Ein Pluspunkt an Roadtrips in Frankreich ist, dass an Raststätten keine lästige Gebühr für die Toiletten verlangt wird, trotzdem sind sie sauber", erzählt Sebastian S. im Gespräch mit "Heute".
Mit dem Grenzübertritt nach Deutschland änderte sich das. Für die Benützung der Toilette wurde ein Euro verlangt. "Wer muss, der muss", sagt der Familienvater. Begeistert war er vom Zustand der Anlage aber nicht.
"Es ist eine Frechheit. Kaum waren wir über die Grenze gefahren, stinkt es in den Toilettenanlagen wieder wie Sau", ärgert sich Sebastian S.
Umso größer war für ihn die Überraschung, als er später die Webseite des Betreibers las. Dort ist von "kompromissloser Sauberkeit" und einer "Wohlfühlatmosphäre" die Rede.
S. abschließend: "Ich hoffe, das war ein Einzelfall – leider erlebte ich ihn am Ende einer wunderschönen Reise."