"Heute"-Umfrage

"Ein machtbesessener Mensch" – Wiener über René Benko

Das Signa-Imperium droht zu kollabieren. René Benko flog dennoch per Privatjet nach Barcelona auf Shopping-Tour. Das kam nicht so gut an.

Julia Sperlich
"Ein machtbesessener Mensch" – Wiener über René Benko
Michael (73) findet René Benkos Aktionen "unmoralisch".
Heute

Der österreichische Unternehmer René Benko, Gründer und CEO des Milliardenkonzerns Signa, steckt in einer schweren finanziellen Krise. Die Signa Real Estate Germany, eine Tochterfirma der Signa-Gruppe, hat vergangenen Freitag bereits Insolvenz beim Amtsgericht in Charlottenburg angemeldet. Anträge für weitere Signa-Firmen sind in Vorbereitung, am Dienstag kommt es zum Showdown. 

Trotz der Umstände gönnte Benko sich und seiner Family einen Barcelona-Shopping-Trip am Wochenende. Für viele eine besondere Provokation. "Heute" hat sich bei den Wienern zu ihrer Einschätzung von Benko umgehört. 

Kein Verständnis für Benkos Vorgehensweise 

"Der hat sich deutlich übernommen und wollte zu viel – jetzt bricht das Kartenhaus zusammen", sagt Michael. Laut ihm sei vor allem die Shopping-Tour eine "unmoralische Aktion", aber dennoch Benkos Angelegenheit. Auch Franz kann diese Vorgehensweise nicht nachvollziehen. "Shoppen geht man, wenn man schuldenfrei ist", meint der 79-Jährige. Nicht ganz so eng sieht es Malika: "Soll er halt machen". 

    René Benko reiste mit seinem Privat-Jet nach Barcelona.
    René Benko reiste mit seinem Privat-Jet nach Barcelona.
    Theo Klein / BILD

    "Man kann nichts dagegen tun" 

    Andreas glaubt nicht, dass René Benko zur Rechenschaft gezogen wird. Der 31-Jährige meint: "Ich denke, René Benko ist in seiner Position relativ unantastbar. Selbst wenn er schuldig gesprochen wird, passiert ihm sicher nicht viel - siehe Kurz". Das sieht auch Evelyn so: "Der kleine Mann wird wegen jedem Unsinn eingesperrt und den Großen passiert nichts". Michael fragt sich: "Es ist eine große Schweinerei, aber ich weiß nicht, wer etwas dagegen tun könnte". 

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