Ein Toter – Wohnhausbrand legt Zugverkehr lahm

Ein Todesopfer bei Wohnhausbrand in Spital am Pyhrn
Ein Todesopfer bei Wohnhausbrand in Spital am Pyhrnlaumat.at / Matthias Lauber
In der Nacht auf Freitag starb beim Brand eines Wohnhauses der Bewohner. Wegen den Löscharbeiten war auch die Pyhrnbahn blockiert.

Aus bisher unbekannter Ursache fing ein Wohnhaus in Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf an der Krems) in der Nacht auf Freitag Feuer. Fünf Feuerwehren wurden um 0.28 Uhr zu dem Anwesen auf einer kleinen Anhöhe alarmiert. Als sie eintrafen, stand das Gebäude bereits in Flammen.

"Die Nachbarn waren natürlich heraußen und haben uns bei der Zufahrt gesagt, dass vermutlich eine Person im Haus ist", schildert Stefan Patzl, Einsatzleiter der Feuerwehr Spital am Pyhrn. Das Stiegenhaus war bereits zur Gänze abgebrannt, auch der Atemschutztrupp konnte deswegen nur schwer vorrücken.

Zugstrecke blockiert

Als sie sich ihren Weg gebahnt hatten, stellten sie fest, dass tatsächlich noch eine Person im Haus war. Leider hat sie nicht überlebt. Das, obwohl man trotz der schwierigen Lage relativ schnell vier Zubringerleitungen legen konnte und so auch rasch an ausreichend Wasser gelangte.

Dafür musste allerdings auch der Zugverkehr unterbrochen werden. Das Haus liegt unmittelbar nach einem Bahnübergang, über diesen mussten die Löschwasserleitungen gelegt werden. Nach einer guten Stunde, als die Leitungen unter die Schienen eingefädelt werden konnten, konnten auch die Züge wieder langsam am Einsatzort vorbeifahren.

Die Polizei hat noch in der Nacht damit begonnen, die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache einzuleiten. Neben den Feuerwehren stand auch der Rettungsdienst samt Notarzt sowie ein Kriseninterventionsteam im Einsatz.

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