20 Geschäfte betroffen

Einbruchserie erschüttert Wien: Täter oft strafunmündig

Ein aktueller Bericht sorgt für Aufsehen: In nur kürzester Zeit wurden mehrere Geschäfte an der Währinger Straße Opfer von Einbrüchen.
Newsdesk Heute
18.08.2026, 14:34
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Wenn man an Kriminalitäts-Hotspots in Wien denkt, kommen einem vielleicht nicht gleich Alsergrund und Währing in den Sinn. Dennoch soll sich die Lage auch dort verschlimmert haben. Wie eine "Kurier"-Anfrage bei der Polizei ergab, wurden in wenigen Wochen 20 Geschäfte an der Währinger Straße Opfer von Einbrüchen.

Demnach fanden vier der Taten in Alsergrund und 16 in Währing statt. Die Täter zerschlagen meist Fenster oder Türen und haben es auf Handkassen, Wechselgeld und Gegenstände wie Firmenhandys abgesehen.

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Viele Täter strafunmündig

Besonders schockierend: Die meisten der bereits ausgeforschten Tatverdächtigen sind strafunmündig. So auch bei einem Café an der Währinger Straße. Laut der Inhaberin habe sie die Jugendlichen – zwei Syrer im Alter von 12 und 13 Jahren – sogar auf Kamera. Sie hätten "keine Handschuhe oder Masken" getragen.

Viel könne ihnen die Polizei aufgrund ihres Alters sowieso nicht anhaben. Die Burschen seien jedenfalls angezeigt worden. Bedrohlich habe die Café-Besitzerin der Vorfall nicht gefunden. Sie sei eher genervt. Die Tatverdächtigen hätten 1.000 Euro mitgenommen. Der Schaden an der zerschlagenen Tür sei allerdings noch höher.

FPÖ ist empört

Aufgrund der aktuellen Lage ortete die FPÖ "eine gescheiterte Sicherheitspolitik in Wien". Laut dem Sicherheitssprecher der Wiener Freiheitlichen, Stefan Berger, würden sich Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hier gegenseitig die Verantwortung zuschieben.

Dabei würden die Unternehmer in Wien Schutz statt Ausreden brauchen. Eine Maßnahme wäre etwa die Senkung der Strafmündigkeit, betonte der Freiheitliche. Auch den Personalmangel bei der Polizei sehe man kritisch. "Ludwig hat Wien sicherheitspolitisch heruntergewirtschaftet und Karner verwaltet den Personalmangel, anstatt ihn zu lösen", sagte der FPÖ-Bezirkschef von Währing Udo Guggenbichler. Die Blauen fordern "einen Kurswechsel in der Wiener Sicherheitspolitik".

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