Franzoni zeigte schon im ersten Training auf der Lauberhorn-Abfahrt am Dienstag mit der Bestzeit auf, war auch im zweiten Training am Donnerstag eine Klasse für sich, schraubte seine Bestzeit mit 1:27,37 Minuten noch einmal um über eine Sekunde nach unten. Damit brachte sich der Italiener in die Favoritenrolle für die längste Abfahrt der Welt.
Dahinter klassierten sich die Franzosen Maxence Muzaton (+1,14) und Nils Allegre (+1,18), hatten aber bereits großen Rückstand. Genauso wie der beste heimische Läufer: Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser auf Rang vier (+1,47).
Bei Stefan Babinsky auf Platz sechs (+2,10), Daniel Hemetsberger als Achter (+2.23), Manuel Traninger mit Platz neun (+2,35) und Vincent Kriechmayr auf Platz zwölf (+2.46) zeigte die Stoppuhr ebenso bereits deutliche Verspätung an. Die ÖSV-Asse klassierten sich zumindest im vorderen Feld.
Der Schweizer Ski-Dominator Marco Odermatt deckte mit Platz 13 und 2,48 Sekunden seine Karten noch nicht auf. Selbiges gilt für Landsmann Franjo von Allmen (+5,18) oder den Südtiroler Dominik Paris auf Platz 22 (+3,22).
Die weiteren Österreicher hatten deutlich mehr Rückstand. So verlor Otmar Striedinger 3,39 Sekunden, Daniel Danklmaier gar 4,45 Sekunden. Marco Schwarz, der letzte Sieger eines Weltcup-Super-G, musste krankheitsbedingt abreisen.