Nachdem Phillip bereits in London 28 Stunden lang auf seinen Flug warten und strengste Sicherheitskontrollen über sich hatte ergehen lassen, kam es am Wiener Flughafen zur nächsten Panne. Nachdem der 36-jährige Wiener gegen 22.50 Uhr endlich auf heimischen Boden angekommen war, standen hunderte Personen in der Ankunftshalle vor dem Reisepass-Check.
Doch nicht nur sein Flieger, sondern auch vier weitere sollen wegen Verspätungen gleichzeitig in Schwechat gelandet sein. Dem nicht genug, funktionierten die Pass-Scanner nicht einwandfrei. "Die freundliche Beamtin meinte, die Geräte seien immer wieder ausgefallen und hätten neu gestartet werden müssen", erzählt Phillip im "Heute"-Talk. Es mussten also alle Passagiere einzeln abgefragt werden und "händisch" kontrolliert werden.
"Dann begann bei den Personen die Fummelei mit den Plastikhüllen und den darin befindlichen Reisepässen", schildert der 36-Jährige. Um die Masse an Menschen einzufangen, versuchte er einige Schnappschüsse mit seinem Smartphone anzufertigen. "Ich will gar nicht wissen, wie lange die hinter uns noch gewartet haben. Wir standen bereits über eine Stunde in der Schlange und die Stimmung war alles andere als angenehm", so Phillip anschließend.
Seitens des Airports in Schwechat will man von technischen Problem nichts wissen: "Es gab keine Ausfälle oder technischen Probleme bei der Grenzkontrolle. Aufgrund von mehreren verspäteten Flugankünften mit zahlreichen Non-Schengen-Passagieren an Bord in dieser Zeit kam es kurzzeitig zu erhöhtem Passagieraufkommen in diesem Terminalbereich, wodurch die Wartezeiten an den Behördeninseln etwas länger gedauert haben." Nach etwa 30 Minuten habe sich die Situation laut der Pressestelle des Wiener Flughafens aber wieder entspannt.