Schweißer ist jetzt reich

Einwanderer mit Mini-Lohn wird plötzlich zum Millionär

Vor zehn Jahren begann Einwanderer Hernandez für einen geringen Stundenlohn bei SpaceX. Heute ist sein Aktienpaket mehr als eine Million Dollar wert.
Michael Pollak
19.06.2026, 10:39
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Als Juan Hernandez 2015 einen Job bei SpaceX annahm, wusste er nicht einmal, was das Unternehmen eigentlich macht. Ein Freund hatte ihm den Tipp gegeben, sich dort als Schweißer zu bewerben.

"Ich dachte mir einfach, was auch immer die machen, los geht's", erinnerte sich Hernandez in einem Interview mit dem US-Sender CBS News.

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SpaceX ist ein weiteres Unternehmen von Elon Musk (Tesla, X, etc.). Er ist seit wenigen Tagen der erste Billionär der Welt, er ist schon am Weg zur zweiten Billion. Den letzten Reichtums-Turbo gab ihm der Börsengang von SpaceX.

Er bekam ein Aktienpaket vom Chef

Zurück zum Mini-Angestellten Musks: Der aus Mexiko in die USA eingewanderte Hernandez startete zunächst als externer Mitarbeiter und verdiente 28 Dollar pro Stunde. Später wurde er fest angestellt. Mit dem neuen Vertrag erhielt er auch Unternehmensanteile, also Aktien, im Wert von 10.000 Dollar – ein normaler Vorgang in solchen Unternehmen in den USA.

Damals achtete er kaum darauf. "Es war keine große Sache. Ich wusste damals nichts darüber", sagt er im Interview. "Ich wusste nicht, dass es einmal so groß werden würde."

Aus kleinen Anteilen wurde Vermögen

Nach dem lang erwarteten Börsengang von SpaceX vor wenigen Tagen am 12. Juni besitzt Hernandez heute rund 6.500 Aktien des Unternehmens. Beim Schlusskurs von 181.69 Dollar am Donnerstag war sein Anteil mehr als 1,1 Millionen Dollar wert (1,03 Millionen Euro).

In den vergangenen zehn Jahren arbeitete sich Hernandez bei SpaceX vom Schweißer zum Abteilungsleiter hinauf. Gleichzeitig sammelte er weitere Unternehmensanteile.

Nicht nur er profitierte davon. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" nutzten ehemalige Mitarbeiter Gewinne aus ihren SpaceX-Aktien etwa zur Rückzahlung von Studienkrediten, für den Kauf eines Hauses, für Kinderwunschbehandlungen oder zur Gründung eigener Firmen.

Auch Hernandez investierte Erlöse aus früheren Aktienverkäufen gemeinsam mit seiner Frau in ein kleines Immobiliengeschäft.

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