Die Eisheiligen sind eine mehrtägige Kälteperiode im Mai, die vor allem jungen Gartenpflanzen gefährlich werden kann. Hobbygärtner warten traditionell mit dem Einpflanzen von kälteempfindlichem Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Zucchini bis nach dieser Zeit.
Die Eisheiligen fallen jährlich auf die Tage vom 11. bis 15. Mai. Erst danach sollten laut alter Bauernregel die letzten Nachtfröste vorbei sein – obwohl sie vereinzelt auch noch bis Ende Mai auftreten können.
Wie chip.de berichtet, sollten Gartenbesitzer unbedingt auf die kurzfristigen Wetterprognosen für ihre Region achten. Durch die Klimaerwärmung sind Fröste im Mai zwar seltener geworden, doch auch warme Tage können kalte Nächte mit sich bringen.
Frostempfindliche Setzlinge und Jungpflanzen sollten idealerweise erst nach den Eisheiligen ins Freie kommen. Wer nicht warten will, kann seine Pflanzen mit Vlies oder Folie abdecken. Besonders gefährdet sind Balkonpflanzen – diese stellt man am besten nahe an die Hauswand, wo sie von der Gebäudewärme profitieren.
Nach der Frostperiode dürfte das Wetter laut Meteorologen dann deutlich umschlagen. Starke Temperaturschwankungen und erste Hitzetage mit über 30 Grad sind in diesem Jahr nicht unwahrscheinlich.