Hobbygärtner fiebern dem Tag entgegen, an dem die mühsam vorgezogenen Tomatenpflanzen endlich ins Freie dürfen. Doch ein zu schneller Umzug kann fatale Folgen haben – im schlimmsten Fall gehen die Pflanzen ein.
Die Faustregel lautet: Tomaten erst nach den Eisheiligen ins Freiland setzen. Diese Bauernregel markiert traditionell das Ende der Spätfrostgefahr und fällt auf Mitte Mai, also nach dem 15. Mai.
Wie 24garten.de berichtet, müssen die Jungpflanzen vorher schrittweise an die Außenbedingungen gewöhnt werden. Dieses sogenannte Abhärten ist entscheidend, um Wachstumsschock oder Kälteschäden zu vermeiden.
Beginne etwa ein bis zwei Wochen vor dem geplanten Auspflanztermin. Stelle die Pflanzen zunächst nur für wenige Stunden an einen schattigen, windgeschützten Platz im Freien. So gewöhnen sie sich langsam an Temperaturschwankungen.
Verlängere die Zeit im Freien Tag für Tag und setze die Pflanzen nach und nach auch der direkten Sonne und dem Wind aus. So werden sie kräftig und widerstandsfähig.
Ab einer Nachttemperatur von mindestens 10 Grad Celsius dürfen die abgehärteten Tomaten dann auch über Nacht draußen bleiben – und sind bereit für ihr neues Zuhause im Beet.