Sport

Eishockey: Niederlande waren keine Hürde

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:09

Nach einem 4:1 gegen die Niederlande haben Österreichs Eishockey-Herren den Aufstieg im Visier. Heute kommt es zum Showdown gegen die Ukraine - quasi das Finale der B-WM.

Österreich startet perfekt in vierten Teil der "Mission Wiederaufstieg". Nach genau 33 Sekunden verwertet Darcy Werenka einen Abpraller spektakulär zum 1:0. Der Verteidiger schießt volley ein, nach dem zunächst Tommy Koch mit einem satten Schuss den gegnerischen Keeper Ian Meierdres in Verlegenheit bringt.

In Minute sieben schläft dann die rot-weiß-rote Defensive: Marcel Bruinsma bringt die ausverkaufte Halle mit dem Ausgleich in Tilburg zum Kochen. Danach scheitert Oliver Setzinger zweimal hintereinander in einer 1:1-Situation gegen Meierdres.

Die Truppe von Bill Gilligan agiert in der Verteidigungszone zu leichtfertig. Dadurch kommen die Gastgeber zu einigen Chancen. In Minute 15 führt wieder Österreich: Getümmel vor dem Tor und Manuel Latusa trifft im Nachschuss.

Doppelschlag entscheidet Partie frühzeitig

Im zweiten Drittel erhöhen die Österreicher die Schlagzahl. Weitere Treffer sind nur eine Frage der Zeit. Zunächst wird Marco Pewal am Torschuss gehindert, den dafür verhängten Penalty verwertet Tommy Koch ganz cool (27.).

Nur 48 Sekunden später stellt Johannes Reichel auf 4:1. Der KAC-Verteidiger schießt nach einem Pass von Chris Harand aus spitzem Winkel und überrascht den niederländischen Goalie. Gleich danach treffen Matthias Trattnig und Tommy Koch die Stange.

Auch die Niederlande klopfen einmal auf Metall. Knapp eine Minute vor der zweiten Pause jubeln die Niederländer über das vermeintliche 2:4, aber der Schiri entscheidet auf Torraum-Abseits.

Österreich spielt das Match souverän nachhause

Im Schlussdrittel läuft das Spiel wie auf einer schiefen Ebene Richtung Tor der Niederlande. Österreich vergibt zahlreiche Chancen. Keeper Meierdres zeigt einige gute Saves.

Damit gibt es am Schlusstag einen echten Showdown gegen die Ukraine um den Aufstieg in die A-Gruppe.

Sportnet.at/red.

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