Nach ihren zwei Medaillen bei den Olympischen Spielen 2026 durfte sich Jutta Leerdam nun über die nächste große Ehrung freuen. Die niederländische Eisschnellläuferin wurde gemeinsam mit ihren Teamkollegen mit dem Orden von Oranien-Nassau ausgezeichnet – einer königlichen Würdigung für besondere Verdienste.
Auf Instagram teilten die Oranje-Olympioniken zunächst Eindrücke von ihrer Rückkehr in die Heimat. Am Dienstag präsentierten sie sich dann in Amsterdam mit ihren Medaillen um den Hals. Im Schloss Noordeinde wurden die erfolgreichen Wintersportler von König Willem-Alexander, Königin Máxima und Kronprinzessin Amalia empfangen und offiziell geehrt. Der Orden von Oranien-Nassau wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch außergewöhnliche Leistungen – etwa im Sport – hervorgetan haben.
Die Niederlande überzeugten bei den Winterspielen mit insgesamt 20 Medaillen (10 Gold, 7 Silber, 3 Bronze). Im Medaillenspiegel belegten sie Rang drei hinter Norwegen (18 Gold) und den USA (12 Gold).
Leerdam selbst holte Silber über 500 Meter und krönte sich über 1000 Meter zur Olympiasiegerin. Zu einem Foto mit dem königlichen Orden schrieb die Verlobte von Boxer Jake Paul: "Eine große Ehre." In einem Video ergänzte sie über die Auszeichnung: "Wirklich wunderschön. Ich bin sehr glücklich darüber."
Ein weiteres Bild zeigt die 27-Jährige bei einer herzlichen Umarmung mit König Willem-Alexander. "Er ist einfach ein wirklich netter und normaler Kerl", schwärmte Leerdam anschließend. Der Monarch hatte gemeinsam mit Máxima bereits vor Ort bei den Spielen mitgefiebert – auch bei Leerdams Goldlauf über 1000 Meter, bei dem ihre Landsfrau Femke Kok Silber gewann.