"Fürchterlich"

Ekel-Skandal in Wien – Brunnenmarkt-Anrainer packt aus

Anfang der Woche sorgten zwei Fleisch-Lieferungen in Wien für Ekel. Ein Brunnenmarkt-Anrainer packt aus: "Fürchterlich, aber nichts Neues."
Robert Cajic
30.01.2026, 15:43
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Nächstes Kapitel im Skandal um Fleischlieferungen in Wien. Die Liste der Vorfälle wird immer länger: Am Montag sah ein "Heute"-Leser gegen 6 Uhr früh eine unappetitliche Fleisch-Zustellung vor einem Orient-Shop in Wien-Floridsdorf, etwas mehr als 24 Stunden später geschah Ähnliches in Ottakring – "Heute" berichtete. Am Brunnenmarkt ist dies laut einem Leser seit Jahren Normalität – ein Anrainer packt aus.

Leser zu Ekel-Fällen: "Furchtbar, aber nichts Neues!"

"Heute"-Leser Jovan* (Name von der Redaktion geändert) spaziert seit Jahren durch den Brunnenmarkt. In der Multi-Kulti-Gegend fühlt er sich wohl, nur beim Thema "Fleisch" graust ihm.

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Die neuesten "Heute"-Enthüllungen zu ekelhaften Fleischlieferungen in zwei Wiener Bezirken lassen auch ihn aufhorchen. Der Floridsdorfer Orient-Shop verarbeitete das Fleisch illegal vor Ort, bei einem Ottakringer Supermarkt wurden grobe Gewerberechtsverstöße festgestellt. IN beide Fällen wurden Dutzende Kilo Fleisch vom Lkw in ein herkömmliches Einkaufswagerl geschmissen und quer übe die Straße in das Geschäft geschoben – völlig ungeschützt, die heikle Ware war nicht einmal abgedeckt.

Vor allem die Ekel-Lieferung vom Dienstagvormittag in der Seeböckgasse im 16. Bezirk ließ den Wiener besorgt zurück, denn: "Nach euren Berichten kann ich nur sagen, das ist für mich nichts Neues! Ich bin oft am Brunnenmarkt unterwegs und sehe solche Dinge des Öfteren."

Der Leser findet es im Gespräch mit "Heute" furchtbar, "wie man mit Fleisch in der Öffentlichkeit umgeht." Fotos des Leserreporters vom Herbst zeigen ein weiteres Beispiel einer unhygienischen Fleischlieferung: Auf einer Plastikpalette legte ein Lieferant vier Ferkel, fuhr sie in ein Geschäft. Immerhin: Eines der Ferkel war durch eine Folie geschützt.

Déjà-vu: Döner-Skandal 2025 in Wien

Der aktuelle Fall erinnert viele Wiener an den berüchtigten Döner-Skandal 2025: Damals flog in Wien eine illegale Fleischerei auf, die Gammel-Fleisch an Dönerimbisse geliefert haben soll. Berichtet wurde auch, dass Essen mit einer Schweißpistole aufgetaut worden sein soll – und Fleisch teils am schmutzigen Boden lag.

Die aktuellen Ereignisse zeigen: Das Problem ist nicht verschwunden. Und es beginnt oft dort, wo niemand hinschaut – bei der Fleischverarbeitung hinter den Kulissen.

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