Willkommen im Dschungel. Und willkommen im Drama. Kaum sind die Stars eingezogen, gibt es bereits den ersten heftigen Streit. Auslöser: eine harmlose Kakerlake.
Als Ariel im Camp das Insekt entdeckt, erschreckt sie sich und weist Patrick Romer darauf hin. Doch statt das Tier zu verscheuchen, tritt der Landwirt kurzerhand zu. Für Ariel ein absolutes No-Go. Entsetzt ruft sie: "Nein! Was machst du?" und macht unmissverständlich klar, dass für sie eine Grenze überschritten wurde. Der Dschungel sei schließlich Lebensraum für Tiere und kein Ort, an dem man sie einfach töten dürfe.
"Ich habe selbst Angst vor Tieren, aber ich würde niemals eines zertreten. Das hier ist ihr Zuhause", erklärt sie emotional. Patrick versucht, sich zu verteidigen und bringt damit alles erst recht zum Kochen. Seine Begründung: "Bei uns auf dem Land macht man das so." Ein Satz, der Ariel regelrecht explodieren lässt. Der Dschungel sei kein Bauernhof, kontert sie scharf.
Der Streit nimmt immer absurdere Züge an. Patrick beginnt zwischen "Nützlingen" und "Schädlingen" zu unterscheiden und geht schließlich sogar zum persönlichen Angriff über: Ariel würde ja auch beim Discounter billig Fleisch kaufen. Die Stimmung kippt endgültig, die Stimmen werden lauter, das Camp steht unter Strom.
Im Einzelinterview lässt Ariel ihrem Ärger freien Lauf und findet drastische Worte: "Was bist du für ein ekelhafter Mensch." Und weiter: "Das ist für mich einfach abartig."
Für sie steht fest: Patrick versuche im Camp gezielt, sein Image aufzubessern. Doch bislang gehe der Plan nach hinten los. Im direkten Streit legt sie noch nach: "Du bist ein richtig ekelhafter Mensch. Ich wusste das von Anfang an."
Andere Camper versuchen zu deeskalieren, doch der Riss ist bereits da. Die Fronten sind verhärtet und der erste echte Dschungelkrieg dieser Staffel entfacht.
Auch online schlägt der Moment hohe Wellen. Viele Zuschauer stellen sich auf Ariels Seite. In den sozialen Medien wird sie für ihre klare Haltung gefeiert. Kommentare wie "Endlich jemand mit Rückgrat" oder "Sie sagt, was sich viele denken" häufen sich. Gleichzeitig gibt es auch kritische Stimmen, die mehr Konsequenz fordern und darauf hinweisen, dass Moral beim Umgang mit Tieren für alle Lebensbereiche gelten müsse.