Eklat vor Derby - Vermummte kamen mit Bus

Hektische Szenen hat es am Sonntag rund um die Generali-Arena vor dem 301. Wiener Fußball-Derby gegeben. Nach übereinstimmenden Medienberichten war am Vormittag ein Bus vorgefahren. Die Ordner glaubten, dass die ersten Lieferanten kamen. Doch dann sprangen rund 20 Vermummte aus dem Auto und wollten das Lager der Austria-Fans stürmen.

Auf dem Bus waren gestohlene Kennzeichen montiert. Es kam schließlich zu einer Auseinandersetzung der kontrahierenden Personen, der Bus wurde dabei beschädigt. "Einige Personen konnten bereits ausgeforscht werden", sagte Polizeipressesprecher Roman Hahslinger.

Fetzen-Ziehen

Den Rapidlern, unbestätigten Quellen zufolge handelt es sich um Mitglieder des Linzer Fanklubs "Lions", ging es dabei anscheinend um das Zerstören und Entwenden von Choreographie-Material und sogenannten "Fetzen", Zaunfahnen von Fanklubs. In der aktiven Fanszene gilt das gegenseitige "Ziehen von Fetzen", das Stehlen oder Erobern einer Zaunfahne, als ehrenhafte Aktion. Den ungeschriebene Regel der Ultras nach muss sich nämlich ein Fanklub, dessen "Fetzen" von gegnerischen Fans "erobert" wurde, auflösen.

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