Nach dem nervenaufreibenden Pokal-Schlager zwischen seinem Klub Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München sind dem bosnischen Teamspieler Emir Spahic die Sicherungen durchgegangen. Der 34-Jährige prügelte sich nach dem Spiel mit Ordnern seines eigenen Klubs. Leverkusen will den Fall nun aufklären.
Nach dem Pokal-Aus von Bayer Leverkusen ist nun im Internet ein Video aufgetaucht, das Emir Spahic zeigt, der sich mit Ordnern seines eigenen Klubs prügelt. Warum es zu dieser Auseinandersetzung zwischen dem bosnischen Teamspieler und dem Security-Personal gekommen ist, ist noch nicht klar. Leverkusen will den Sachverhalt jetzt "schonungslos und vollständig" aufklären, teilte der deutsche Bundesligist am Freitag mit.
Mittlerweile hat sich auch die Staatsanwaltschaft Köln eingeschaltet und ermittelt wegen schwerer Körperverletzung. Auch Sanktionen von Seiten des Vereines sind möglich. Der Ex-Salzburg-Coach Roger Schmidt zeigte sich aufgrund der Vorfälle ebenso fassungslos: "Das ist für mich schwer nachvollziehbar", wird der Deutsche bei "Spiegel Online" zitiert.
Laut dem Leverkusener Kommunikationsdirektor Meinolf Sprink werde sich Spahic bei allen betroffenen Ordnern persönlich entschuldigen. In den nächsten Wochen hat der Bosnier Zeit, um über die Tat nachzudenken, denn der 34-Jährige hat im Cup-Schlager eine leichte blessur erlitten.